Allgemein · Lebensfreude

12 Tage Advent – Tag 2

Willkommen zu Episode 2 dieses Projekts 🙂

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Die heutige Übung eignet sich gut für die Abendstunden. Sie kann eine gute Möglichkeit sein, den Tag zu reflektieren, aber du kannst sie natürlich zu jeder beliebigen Zeit und so oft du möchtest durchführen.

Heute geht es um Anerkennung.

Oft haben wir die Tendenz, uns auf das negative zu konzentrieren und zwar auch und vor allem bei sich selbst. Auch wenn etwas gut läuft oder wir etwas geschafft haben denken wir, es hätte noch besser sein können. Wir hätten schneller sein sollen oder das Ziel ohne Hilfe von Anderen erreichen müssen. Ja, dieses eine Mal hat es vielleicht noch geklappt, aber… Es gibt und wird immer etwas Negatives geben, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten können. Indem wir jedoch diesem Verhaltensmuster folgen, machen wir uns vor uns selbst klein und laden andere dadurch ein, das Gleiche zu tun. Anerkennung ist auch etwas, das wir uns häufig von Außen wünschen, von Familie, Freunden, Partnern oder im Arbeitsumfeld. Leider leben wir in einer Gesellschaft, die diese Sehnsucht selten erfüllt. Kritik wird mit vollen Händen verteilt, für Lob gilt das leider keineswegs. Die gute Nachricht ist, dass wir nicht auf andere angewiesen sind, um Anerkennung zu erhalten und gelobt zu werden. Wir können uns selbst die Wertschätzung geben, die wir uns wünschen und verdienen. Lob und Anerkennung sind für uns wie das Sonnenlicht für eine Blume. Wenn die Sonne nicht scheint, dann verkümmert auch die schönste Blume. Wenn wir damit beginnen, unser eigenes Sonnenlicht über uns erstrahlen zu lassen, können wir daran wachsen und erblühen und nach und nach kommt immer mehr Licht hinzu.

Diese Übung soll also dazu dienen, uns von den negativen Aspekten weg und hin zu den positiven und zum Licht der Wertschätzung zu bewegen. In jeder Lage gibt es gibt immer auch gute Seiten. Wir müssen nur lernen, unsere Aufmerksamkeit darauf zu richten, um sie besser wahnehmen zu können.

Heute darfst du dich für mindestens drei Dinge anerkennen. Es können große Dinge sein oder kleine. Wenn es dir schwer fällt dich selbst zu loben, dann fang mit etwas kleinem an, etwas ganz alltäglichem. Du kannst dich zum Beispiel dafür anerkennen, dass du das Geschirr gespült oder den Müll weg gebracht hast. Es kann etwas sein, dass du getan, gedacht oder gefühlt hast, eine Einstellung oder eine Handlung. Du kannst dich dafür anerkennen, dass du freundlich zu jemandem warst. Oder dich auf deine allgemeinen Wesenszüge besinnen, egal ob du sie besonders gern hast oder eigentlich lieber ansers wärst.

Anfangs ist es ungewohnt, aber sicher wirst du drei Dinge finden. Möglicherweise findest du sogar mehr als drei, es kommt nicht auf die Zahl an. Wiederhole diese Übung täglich solange du Lust hast.

Wofür hast du dich heute anerkannt? Ich freue mich über deine Kommentare dazu. Auf Twitter findest du die 12 Tage Advent übrigens unter dem Hashtag #12TageAdvent

 

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3 Kommentare zu „12 Tage Advent – Tag 2

  1. Das ist eine sehr wichtige Übung. Es fällt mir heutzutage glücklicherweise meistens leicht, etwas Positives an mir zu finden. Auch für heute hat es nicht lange gedauert, bis ich die 3 “ Dinge“ zusammen hatte. Aber dennoch neige ich immer noch dazu mich selber zu verurteilen, mir Schuldgefühle zu machen…etc.
    Alte Muster lassen sich nicht so leicht ganz auflösen, aber: Der Weg ist das Ziel und ich freue mich jedes Mal, wenn es mir gelingt.

    Gefällt 1 Person

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