Lebensfreude

12 Tage Advent – Der zwölfte Tag

Herzlich willkommen zum letzten Tag dieser Serie.
Zuerst möchte ich mich bei dir bedanken. Mir hat dieser kleine Adventskalender sehr viel Spaß gemacht, ich hoffe dir auch. Vielleicht konntest du ein paar Anregungen mitnehmen oder möchtest sogar die eine oder andere Übung in deinen Alltag integrieren.

Nun also zum letzten Thema des Tages.

Selbstliebe.

Weihnachten ist das Fest der Liebe, und ich schlage vor, dass wir heute damit beginnen, zuerst uns selbst zu lieben, damit wir dann unsere Liebe an Andere weiter geben können.

elefantBildquelle

Als Kinder wird uns beigebracht, dass wir bescheiden sein sollen, nicht angeben, uns nicht in den Mittelpunkt rücken. Wir sollen nicht stolz sein, sondern demütig. Gehorsam, nicht für uns selbst einstehen. Wir sollen mit dem Strom schwimmen und gehen dabei unter.

Selbstliebe ist nicht verwerflich, sie ist nicht stolz oder macht dich arrogant. Liebe funktioniert nicht auf diese Weise.

Liebe nimmt an, sie stärkt und stützt. Du darfst dich so annehmen, wie du bist. Du akzeptierst dich selbst, nimmst deine „Schwächen“ hin und erkennst deine Stärken an. Du ärgerst dich nicht über dich selbst. Du bist freundlich zu dir selbst und bleibst dir wohlgesonnen. Wenn du mit dir selbst sprichst – das tust du jedesmal, wenn du in deinen Gedanken deine Handlungen kommentierst ider bewertest, wenn du dich für Fehler rügst, dir dein Verhalten peinlich ist – dann achte auf deinen Ton. Sei zu dir selbst wie ein Liebender. Lass deine innere Stimme bestärkend zu dir sprechen und nicht abwertend. Sei dir selbst so viel wert, wie du Anderen wert sein möchtest. Wenn du dich selbst nicht liebst und respektierst, wenn du in einem herablassenden Ton zu dir sprichst, lädst du unbewusst Andere dazu ein, dasselbe zu tun. Wenn du selbst schlecht von dir denkst, wirst du die Bestätigung dafür von außen erhalten, in jeder Person, die dir nicht freundlich gesonnen ist. Aber das Gleiche gilt auch umgekehrt. Begegne dir selbst mit Liebe und Respekt, dann wirst du Liebe und Respekt ausstrahlen und hundertfach zurück bekommen. Es wird leichter für dich sein, liebevolle Beziehungen zu führen und aufzubauen.

Achte heute also auf den Ton, den du dir selbst gegenüber anschlägst. Häufig sind wir selbst unsere schlimmsten Kritiker. Sei heute liebevoll zu dir. Wenn etwas schief läuft, reagiere nicht mit Unmut über dich selbst. Denke keine Sätze wie „ich bin dumm“, „ich bekomme nichts auf die Reihe“ oder „das wird sowieso nichts, ich habe doch immer Pech“. Stell dir vor, all diese negativen Glaubenssätze würden dir täglich von außenstehenden gesagt, von deinen Eltern, Freunden, deinem Partner. Es wäre niederschmetternd und kraftraubend, nicht wahr? Den gleichen, wenn nicht einen noch intensiveren Effekt hat es, wenn du dir solche Glaubenssätze selbst sagst. Denn du neigst womöglich eher dazu, sie zu glauben. Verzichte also heute auf diese Art von Kommunikation mit dir und sage dir stattdessen positive Dinge wie etwa „ich bin gut so, wie ich bin“, „ich begegne mir mit Liebe“ oder einfach „heute ist ein guter Tag“.

Hast du dich in den negativen Glaubenssätzen wieder erkannt? Wie fühlt es sich an, darauf zu verzichten?

Einen liebevollen Tag wünsche ich dir ♥

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