Leben · Lebensfreude

12 Tage Advent – aller guten Dinge sind 13

Heute ist Heiligabend und ich wünsche dir fröhliche Weihnachten und schöne Feiertage!

Die 12 Tage Advent sind vorbei, aber ein kleines Bonbon möchte ich dir noch mitgeben, dass du dir über die Feiertage auf der Zunge zergehen lassen kannst 😉

weihnachten

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Das Jahr neigt sich dem Ende zu und das ist immer ein gute Zeitpunkt, um zu reflektieren. Über das vergangene Jahr, das Gute und Schöne, das ich erleben durfte. Die Begegnungen, die mich bereichert haben. Die Freundschaften, die sich entwickelt haben. Die Menschen, die schon lange da sind und mich begleiten, die Menschen, die mich nicht mehr begleiten oder nicht mehr in der selben Weise. Die Dinge, die mich berührt oder inspiriert haben, mir Freude gemacht und mich bestärkt.

Es ist aber auch eine Zeit, in der das negative Beachtung finden darf. Das Überflüssige. Die Dinge und Gedanken, die ich mit mir herum schleppe, ohne, dass sie mir Freude machen oder mich weiter bringen. Die Ängste, Bedrückungen und schlechten Gefühle, an denen ich festhalte. Vielleicht auch Menschen und Beziehungen, die zur Belastung geworden sind. Oder die materiellen Dinge, die ich nicht wegwerfe, obwohl ich sie weder nutze noch brauche. Manches behalte ich aus sentimentalen Gründen. Aber werde ich eine Erinnerung verlieren, wenn der Gegenstand nicht mehr in meinem Sichtfeld ist?

Es ist für mich ein schönes Gefühl zu wissen, dass ich alles, was ich nicht brauche, was mich quält oder mir im Weg steht, egal ob Gedanken, Materielles oder Beziehungen, loslassen darf. Wir Menschen haben die Tendenz, an Gewohntem festzuhalten. Manchmal vergessen wir dabei, das etwas nicht notwendigerweise gut und richtig ist, nur weil es lange da ist oder tausendfach wiederholt wurde. Es kann sehr befreiend sein, neu zu bewerten und den Raum dafür zu schaffen all das loszulassen, das überflüssig ist und einem nichts Gutes tut.

Ich habe deshalb für das kommende Jahr eine Loslass-Liste verfasst und möchte jeden, der diesen Text liest einladen, dies auch zu tun. Für manch einen mag es schwer sein, sich dieser Idee überhaupt zu öffnen. Aber vielleicht möchtest du es einfach mal ausprobieren. Schreib nur einen einzigen Punkt auf deine Liste. Falls du diesen Punkt im Februar bereits abhaken kannst, dann schreib einen zweiten auf. Und wenn du es bis zum Ende des Jahres nicht loslassen konntest, dann nimm es mit auf die Liste für das Jahr danach. Wichtig ist hier nicht, eine To do Liste abzuhaken, sondern sich bewusst zu machen, worauf man in seinem Leben verzichten kann, und welche Bereicherung ein solcher Verzicht sein kann.

Hier also meine Liste.

Erwartungen

Ich habe in diesem vergangenen Jahr festgestellt, dass meine Erwartungen und Vorstellungen meist nicht realistisch waren und dass Situationen, in die ich ohne jede Erwartungen gegangen bin, sich häufig als sehr positiv und bereichernd herausgestellt haben. Ich möchte also weiter üben, Erwartungen loszulassen. Das gilt für Erwartungen an die Menschen in meinem Leben, als auch an Situationen oder Umstände. Und es gilt auch für die Erwartungen, die an mich gestellt werden, bzw. die ich so wahrnehme.

Ängste

Meine Ängste habe ich, im Vergleich zu vor einem Jahr, bereits zu einem großen Teil loslassen können. Dieser Prozess ist aber noch nicht abgeschlossen und ich möchte meinen Ängsten weiterhin kein Gehör schenken und sie einfach vorbei ziehen lassen.

Unsicherheit

Das ist etwas, womit ich noch immer sehr zu kämpfen habe. Auch hier habe ich in den letzten Monaten einige Fortschritte gemacht, aber es ist noch viel Arbeit notwendig. Ich wünsche mir, meine Unsicherheit abzulegen und mich frei zu fühlen. Nicht darüber nachzudenken, welche Meinung Andere über mich haben könnten. Ich möchte hinter mir stehen, meine Wünsche vertreten, ich möchte jedem Menschen, der meinen Weg kreuzt, mein wahres Gesicht zeigen und geliebt und respektiert werden als die Person, die ich bin.

Zweifel

Das geht einher mit Ängsten und Unsicherheit. Ich möchte den Zweifel loslassen und stattdessen mehr auf mein Gefühl hören.

Hypochondrie

Die Hypochondrie ist eines meiner hartnäckigsten Symptome. Ich mache mir häufig Sorgen, krank zu werden. Dabei stehen nicht schlimme oder tödliche Krankheiten im Vordergrund, sondern einfach Krankheiten, die mich in der Ausübung meiner Pflichten und in der Gestaltung meines Tagesablaufs beeinträchtigen, wie etwa eine simple Erkältung oder ähnliches. Vielleicht habe ich Angst, etwas zu verpassen, oder ich fürchte, dass Andere mich als schwach sehen. Jedenfalls steht die Hypochondrie auf der Loslass-Liste weit oben.

Mich von der Negativität Anderer beeinflussen zu lassen

Ich möchte ein positiver Mensch sein, der andere Menschen inspiriert, das Leben von der Sonnenseite zu sehen. Ich möchte mich daher nicht von der Stimmung Anderer beeinflussen lassen und ihre Meinungen und negativen Energien respektieren, aber nicht in mich aufnehmen.

Groll

Das neuen Jahr soll positiv werden. Ich möchte mich daher nicht mehr mit alten negativen Gefühlen aufhalten. Vergangenes möchte ich verabschieden, mit Dankbarkeit für das, was ich lernen durfte und voll Zuversicht, das Gelernte künftig positiv verarbeiten zu können. Ärgernisse, die mir begegnen, möchte ich hinnehmen und vorbei ziehen lassen, ohne sie festzuhalten, und darauf mit Liebe und Zuversicht antworten. Wenn ich eine unangenehme Situation verändern kann, möchte ich es tun, andernfalls mir die Mühe ersparen, die negative Energie mich kostet.

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3 Kommentare zu „12 Tage Advent – aller guten Dinge sind 13

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