Leben · Lebensfreude

Gönn dir … Begeisterung

Hallo zurück 🙂

Das Thema des Monats dreht sich ja um Verzicht und bisher ging es um den Verzicht, den wir uns selbst aussuchen, um das Loslassen des Überflüssigen und das zu Schätzen Lernen des Wenigen.

Aber was, wenn wir gezwungenermaßen auf etwas verzichten müssen? Weil wir das, was wir uns wünschen nicht finden können, oder weil wir uns nicht erlauben, es zu erreichen. Es gibt zahllose Gründe, warum wir auf etwas verzichten, das wir eigentlich gerne hätten, das wir uns im tiefsten Inneren wünschen, aber nicht wagen, uns auf den Weg dorthin zu machen. Wenn du deine Bedürfnisse erst erkannt hast wird sich sicher auch schnell der Weg dorthin vor dir ausbreiten. Dann musst du ihm nur noch folgen. Vielleicht musst du über deinen Schatten springen, ein paar Steine aus dem Weg räumen oder wilde Gewässer durchwaten, doch langsam aber sicher wird es weiter gehen.

Irgendwann in den letzten Monaten bin ich an einen Punkt gekommen, an dem ich beschlossen habe, mir die Welt zu machen, wie sie mir gefällt. Pipi Langstrumpf lässt grüßen. Sei Pipi, nicht Annika! Diesen Satz habe ich von einer Freundin gehört und ich finde ihn höchst treffend.

Was wäre, wenn du nicht darauf wartest, dass etwas passiert, sondern es selbst in die Hand nimmst. Wenn du wagst, dich aus deiner Komfortzone zu bewegen, deine Träume zu erschnuppern und dich auf ihre Spur zu begeben. Was, wenn du einfach aktiv wirst? Wenn du dir die Gegebenheiten, die du für dein Wohlbefinden brauchst, einfach selbst schaffst?

Wie immer kannst du auch hier ganz klein anfangen. Vielleicht gibt es einen Film, eine Ausstellung, ein Theaterstück oder irgendetwas anderes, das du gern sehen würdest, ein Event, an dem du teilnehmen möchtest, aber niemand möchte mit dir hin gehen? Geh einfach allein 🙂 Klingt waghalsig, aber das ist es gar nicht. Wenn du dich zu unwohl fühlst, kannst du einfach auf dem Absatz kehrt machen. Verbringe dein Leben nicht im Wartesaal. Spring auf den nächsten Zug, und lass dich überraschen, wohin er dich bringt. Bleib offen. Sei fröhlich, weil du das tust, was dir Freude bereitet. Sei euphorisch und versprühe deine Leidenschaft nach Außen.

Vielleicht sagst du jetzt – das ist alles gut und schön, aber das steckt nicht in mir, ich habe keine Leidenschaft und ich weiß auch nicht, was ich gerne tue. Genau dieses Gefühl hatte ich bis vor einiger Zeit. Doch langsam, während ich immer mehr in mich hinein gehört habe, meine Träume zugelassen habe und meine Schranken fallen lassen habe, ist auch das zum Vorschein gekommen, dass unter all den „ich weiß nichts“ und „vielleichts“ vergraben war. Ich bin noch sehr lange nicht am Ziel, das Ziel ist nicht einmal in Sichtweite, aber ich habe ein paar erste Schritte getan.

hindernisBildquelle

Manchmal fühlen sich ganz kleine Dinge an wie riesengroße und unüberwindbare Hindernisse. Eine Person ansprechen, die man sympathisch findet zum Beispiel, und versuchen, mit ihr Kontakt zu knüpfen. Alleine ins Restaurant oder ins Kino zu gehen. Sich nach langer Zeit bei einem alten Freund zu melden. Wenn du die Abneigung überwinden kannst, dann wartet auf der anderen Seite vielleicht eine wunderschöne Erfahrung auf dich. Ich durfte in der letzten Zeit einige Male die Erfahrung machen, dass ich mich Menschen gegenüber spontan geöffnet habe (hier auf dem Blog, aber auch im offline Leben), und total dafür belohnt wurde. Es waren Erfahrungen, mit denen ich niemals gerechnet hätte, und auch wenn im Nachhinein das kleine Gedankenmännchen mir einflüstert, dass ich nicht so offen hätte sprechen sollen, war es mir das trotzdem wert.

Das Leben ist für jeden eine Herausforderung, es gibt immer Höhen und Tiefen, mal mehr und mal weniger. Was dir immer bleibt, bist du selbst. Also folge deinen Impulsen und tu das, was dir gut tut. Ergründe deine Bedürfnisse. Verzicht kann etwas Schönes sein, aber verzichte nicht auf das, was dich glücklich macht, denn davon kann es nicht genug geben.

Worauf möchtest du nicht mehr verzichten? Ich würde mich freuen, wenn du mir einen Kommentar hinterlässt 🙂

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