Alltag · Leben · Lebensfreude

Wovon träumst du?

Stellst du dir manchmal die Frage, ob das Leben, das du führst, deinen Träumen entspricht? Wie ist die Antwort darauf? Meine Antwort ist in vielen Bereichen ja, aber in einigen auch nein. Ich finde das an sich nicht schlimm, denn wenn das Leben schon alle meine Träume erfüllt hätte, wäre das vielleicht ein bisschen langweilig. Obwohl man natürlich immer neue Träume entwickeln kann.

Für mich scheint die Frage nach den Träumen aber immer sehr eng verbunden zu sein mit der Frage nach der Existenz. Es kommt mir so vor, als müsste ich mich entscheiden zwischen einem Leben in finanzieller Sicherheit und dem Streben nach Selbstverwirklichung, nach der Erfüllung meiner Träume. Mir ist bewusst, dass diese Zwiespältigkeit vollkommener Quatsch ist und nur in meinem Kopf funktioniert. Schon allein deshalb, weil es dieses schöne „finanzielle Sicherheit“ ja gar nicht gib. Auch der sicherste und bestbezahlte Job kann verloren werden, oder es kann mir etwas zustoßen, das mich arbeitsunfähig macht. Diese Sicherheit, nach der mich gelüstet, existiert also nicht wirklich, das weiß ich ganz genau.

Also die Angstanker gelichtet, Traumsegel gesetzt ud auf zu neuen Ufern! Oder? Ich zögere. Es macht mich sehr traurig und manchmal auch wütend, dass es mir so schwer fällt, einfach in das Leben zu vertrauen und durchzustarten. Folgst du schon deinen Träumen oder verfolgen sie noch dich?

Träume können furchteinflößend sein, weil sie zeigen, was wir uns wirklich aus tiefstem Herzen wünschen. Und das ist nicht immer deckungsgleich damit, was wir uns einreden oder vorgeben zu wünschen. Die Wahrheit sieht anders aus. Träume sind keine Schäume, wenn man so will, sind sie sogar das einzig Wahre, denn sie kommen direkt aus deinem Herzen, sie nehmen keine Umwege über den Verstand. Sie formen sich in aller Heimlichkeit und wenn sie von uns bemerkt werden, sind sie oft schon so stark und klar, dass wir sie nicht mehr einfach aufgeben können. Natürlich können wir sie ignorieren, aber wozu? Wir müssen ihnen ja nicht sofort hinterherlaufen, aber wir können sie begrüßen und ihnen zusehen, wie sie, bunten Seifenblasen gleich, um unsere Köpfe schwirren. Und wenn wir Lust haben, greifen wir uns einen davon und lassen uns treiben. Wer weiß wohin? Was uns bevorsteht? Wo werden wir landen, wann wieder festen Boden spüren?

„Have the courage to follow you heart and intuition. They somehow already know what you truly want to become“

Steve Jobs

Ich versuche in mir den Mut zu finden, um meinen Träumen zu folgen. Um mich treiben zu lassen, dem Leben zu erlauben, das Ruder in die Hand zu nehmen. Ich weiß, dass es schön ist, nicht alles kontrollieren zu wollen. Und ich bin mir auch ganz sicher, dass am anderen Ende etwas wundervolles und großartiges warten wird. Wenn das Leben nur Gelegenheit bekommt mich an die Hand zu nehmen und mich zu leiten, wenn ich mein Urvertrauen wieder finden kann, werde ich nichts zu befürchten haben. Es wird alles gut werden. Naja soweit die Theorie. Ich muss nur den Sprung wagen.

Dreams

Bildquelle

Hast du auch manchmal das Gefühl, deine Träume aus irgendeinem Grund nicht verfolgen zu können? Was sind deine Gründe? Oder hast du diese Zweifel vielleicht schon hinter dir gelassen? Ich würde mich freuen, wenn du mir von deinen Gedanken oder Erfahrungen berichtest 🙂

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