Alltag · Leben

Be the change. Oder: Wie es in den Wald hinein ruft, so schallt’s auch wieder raus.

Sei die LiebeLange Zeit habe ich mir gewünscht, mit mehr Leuten zu tun zu haben, mehr Freunde zu haben, ein erfüllteres Sozialleben zu haben. Ich habe darüber nachgegrübelt, warum mich niemand mag, was ich besser machen kann, wie ich beliebter werde. Ich habe beliebte Leute beobachtet, vor allem die Frauen, die selbstbewusst, hübsch und witzig sind und die alle gern als ihre Freunde haben möchten. Ich habe mich immer wieder gefragt, warum ich nicht dazu gehöre. Warum das, was für alle anderen so leicht zu sein schien, mir unerreichbar erschien.

Und irgendwann habe ich gemerkt, dass es wirklich ganz einfach ist. Meine Unsicherheit stand mir im Weg und ich glaube, weil ich so unsicher war habe ich verschlossen gewirkt. Es machte auf Andere wahrscheinlich den Anschein, dass ich auf ihre Gesellschaft keinen Wert lege. Dass ich nicht dabei sein will, weil ich andere Dinge zu tun habe. Wahrscheinlich wäre niemand auf die Idee gekommen, dass ich mich einfach nur nicht getraut habe.

Tja nachdem ich das dann mal verstanden hatte fiel es mir auch leichter, mich zu öffnen. Und ich nahm mir vor, das was ich wollte, zuerst einmal auszusenden. Es gibt da ja die wildesten Theorien von Wünschen, die man nur ans Universum richten muss und das erfüllt einem die dann. Und kürzlich habe ich gelernt, dass man sich dann auch direkt schon im Vorhinein für die Wunscherfüllung bedanken sollte. Das stimmt die höheren Mächte wohl positiver oder so.

Jedenfalls habe ich gelernt, dass es irgendwie funktioniert. Ich muss aber unbescheidenerweise sagen, dass ich denke, ich habe es mir selbst zu verdanken und nicht so sehr dem Universum. Wenn du Freunde willst, dann sei ein Freund. Verhalte dich gegenüber netten Menschen so, wie du dir wünschen würdest, dass sie sich dir gegenüber verhalten. Zeig den Leuten, dass du an ihnen Anteil nimmst. Dass du an sie denkst. Die meisten Menschen freuen sich darüber, wenn man ihnen Aufmerksamkeit schenkt.

Es fällt auch ein bisschen in die Kategorie „Fake it ‚til you make it“. Stell dir vor, du bist schon am Zeil deiner Träume angekommen und dann verhalte dich entsprechend. Sei die Person, die du sein möchtest, wenn sich dein Traum erst einmal erfüllt hat. Nur mit dem Unterschied, dass du eben nicht wartest, bis es soweit ist. Sondern schon anfängst, genau dieser Mensch zu sein. Du hast es in der Hand. Du kannst dich immer entscheiden, dich in den Status Quo zu ergeben, oder deine Wünsche zu erfüllen. Klar, meistens geht das nicht von heute auf morgen, man muss schon Geduld und Ausdauer haben. Das Wichtigste ist, an sich selbst und an das Ziel zu glauben.

Und was denkst du, was du alles erreichen könntest, wenn du nicht vor etwas weg läufst, sondern auf etwas anderes zu?

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