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Blogadventskalender 19. Dezember – Leseliste

Leseliste

Über die Feiertage haben die meisten von uns mal wieder Zeit für Dinge, die sonst nicht wirklich Platz im Alltagsstress finden. Für mich ist das unter anderem das Lesen und ich freue mich schon auf kuschelige Stunden Zuhause mit einer schönen Tasse Tee und einem guten Buch. Hier meine kleine Auswahl.

Vera Buck – Runa

Der Roman spielt in Paris am Ende des 19. Jahrhunderts und begleitet die Experimente von Dr. Charcot. Er ist ein Nervenarzt, der seine hysterischen Patientinnen vor Publikum hypnotisiert und vorführt. Eines Tages wird Runa zu ihm gebracht, ein junges Mädchen, das auf seine Bahndlungmethoden nicht reagiert. Hier wittert der junge Mediziner Jori Hell seine Chance an diesem Mädchen das bis dahin Undenkbare zu versuchen und den Wahnsinn aus ihr heraus zu operieren.

Ich habe das Buch noch nicht gelesen. Es ist wohl nichts für zart Besaitete, aber ich bin sehr gesapnnt auf die Beschreibungen der Methoden und des Umgangs mit den Patientinnen zu einer Zeit, als psychische Krankheiten noch kaum erforscht waren.

Haruki Murakami – Südlich der Grenze, westlich der Sonne

Dieses Buch handelt von einem Mann und einer Frau, Hajima und Shimamoto, die sich als Kinder kennen lernen und anfreunden. Viele Jahre später, Hajima ist inzwischen ein erfolgreicher Geschäftsmann, taucht Shimamoto wieder in seinem Leben auf. Alte Gefühle erwachen von Neuem und die beiden treffen sich von da an immer wieder. Hajima ist besessen von dieser Frau, die für ihn einerseits eine gewisse Nostalgie, andererseits ein starkes Verlangen bedeutet, über die er jedoch nichts weiß. Sie ist geheimnisvoll und mysteriös und bleibt es bis zum Schluss.

Ein kurzweiliger Roman, der vor allem Hajimas Gefühle und Gedanken preisgibt. Mich hat er ziemlich an den Roman Das böse Mädchen von Mario Vargas Llosa erinnert, der mir auch sehr gut gefallen hat.

S.J. Watson – Ich. Darf. Nicht. Schlafen.

Eine Frau wacht morgens auf und weiß nicht, wo sie ist, wie sie dorthin gekommen ist, wer der Mann an ihrer Seite ist. Christine verliert ihre Erinnerung immer, wieder aufs Neue, wenn sie einschläft und jeden Morgen erwacht sie wieder ohne die Puzzleteile, die sie am Tag zuvor zusammengesetzt hat. Eines Tages findet sie ein Tagebuch, in ihrer eigenen Handschrift verfasst, das ihre Geschichte zu erklären scheint. Doch es wirft auch viele Fragen auf. Vor allem die eine drängende Frage: wem kann ich trauen?

Ein spannender Thriller, nicht zu nervenaufreibend, aber trotzdem ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen möchte. Und das einen zum Nachdenken bringen kann über Erinnerungen und die Identität, die darin steckt.

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