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Blogadventskalender 23. Dezember – Wo ist Zuhause?

Zuhause

Einige kennen vielleicht die Geschichte von Leonie, einer jungen Studentin, die sich nach einem Streit mit ihrer Vermieterin kurzerhan eine BahnCard 100 kaufte und von da an mehr oder weniger im Zug lebte.

Gerade zu Weihnachten ist die Frage nach der Heimat ja eine spezielle und viele Menschen haben nicht nur einen Ort und nicht nur eine Familie, die sie Zuhause nennen. Ob Scheidungskind oder Fernbeziehung, Weihnachten ist oft nicht mehr die entspannte Zeit bei der Familie Zuhause an einem einzigen Ort.

Was bedeutet eigentlich Zuhause für uns? Wo fühlen wir uns daheim?

Für mich ist Zuhause stark mit Menschen verbunden. Meine Eltern leben immer noch in demselben Haus, in dem ich aufgewachsen bin. Ich finde das schön, aber ich spüre doch immer mehr, je älter ich werde, dass Zuhause für mich nicht das Haus ist, in dem meine Eltern wohnen. Das Zuhause meiner Kindheit, und damit mein erstes und bisher längstes Zuhause, sind meine Eltern. Und wohin sie auch gehen mögen, sie werden dieses Zuhause immer mitnehmen.

Mein zweites Zuhause ist meine eigene Wohnung, da, wo mein Krempel ist, mein Alltag, viele meiner Freunde. Dort, wo mein Leben stattfindet. Und dann gibt es noch das Zuhause der Beziehung, das auch weniger in einem Ort besteht, als in einem Menschen.

Ich denke, Heimat, Zuhause, das sind Menschen und Gefühle. Auch Dinge, manchmal, und Orte, weil wir sie mit Erinnerungen verknüpfen. Doch ohne die Menschen, die einen Ort zu einem Zuhause machen, wäre es auch keins. Für Heimat gibt es im Duden keinen Plural, sagt Leonie, aber in der Realität gibt es den längst.

Wo ist dein Zuhause? Wo fühlst du dich heimisch? Und womit hängt das zusammen?

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2 Kommentare zu „Blogadventskalender 23. Dezember – Wo ist Zuhause?

  1. Liebe Anna, oh, wie schön. Ich stimme dir zu, für mich ist Zuhause dort, wo meine ich mich wohlfühle, bei den Menschen, die mir wichtig sind. Meine Wohnung ist mittlerweile auch mein Zuhause geworden. Es fühlt sich toll an, wenn ich nach einer Reise zurückkomme, meine Wohnung aufsperre und in meinem eigenen Bett schlafen kann. Wo all die Erinnerungen an meine Familie, Freunde, Reisen sind und natürlich, wo meine ganzen Bücher stehen. Ich fühle ich natürlich auch in der Wohnung meines Schatzes zu Hause und bei meinem Schatz. In Irland auch. 🙂

    Herzliche Grüße und frohe Weihnachten und einen guten Start ins Neue Jahr,

    Caroline

    Gefällt 1 Person

  2. Ein schöner Bericht! Ich persönlich unterscheide zwischen meinem Zuhause und meiner Heimat, was zwei unterschiedliche Orte sind. Mein Zuhause ist mein persönliches Umfeld, mein Haus, der Ort wo ich mich wohlfühle, den ich mir gemütlich eingerichtet habe etc. Meine Heimat ist da, wo ich geboren und aufgewachsen bin, dort, wo ich zur Schule ging, meine Clique hatte etc. Das ich einen Unterschied zwischen Zuhause und Heimat mache liegt daran, dass ich über die Hälfte meines Lebens in meiner Heimat lebte, aber nicht in oder um meinem Zuhause herum. Vor nun fast 13 Jahren bin ich aus beruflichen Gründen, mit meiner Familie aus NRW in unsere Wahlheimat Ostfriesland gezogen. Und auch heute noch, schlägt mein Herz für meine alte Heimat, wo ich mich mehr oder weniger Zuhause fühle ;-). Einen absolut erstrebenswerten Zustand finde ich es jedoch, wenn das Zuhause und die Heimat, ein und derselbe Ort ist. Daran arbeite ich noch…. 😉
    Herzliche Grüße und ein besinnliches Weihnachtsfest wünscht Claudia

    Gefällt 1 Person

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