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Fünf Dinge

Für das neue Jahr habe ich mir eine neue kleine Serie überlegt, die unregelmäßig hier auf dem Blog stattfinden wird. Sie heißt „Fünf Dinge“ und das Prinzip ist ganz einfach – ich werde fünf Dinge zu einem Thema vorstellen 🙂 Yaaayyy! Das kann alles sein, von Büchern bis Biologie (unwahrscheinlich, aber man weiß nie), von Kino bis Karma.

Los geht’s also heute mit fünf Dingen aus meinem Jugendzimmer, alte Schätze sozusagen. Und natürlich mit den dazu passenden Geschichten. Ich weiß, dass ich eine sehr neugierige Person bin und sowas daher gerne lese und anschaue, also dachte ich, vielleicht mögt ihr das auch. Also viel Spaß, ich hoffe es gefällt euch und freue mich über jedes Feedback.

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Den Bergkristall habe ich vor vielen Jahren im Urlaub bekommen. Ich war mit meinen Eltern im Sommer in Österreich. Dort gab es einen Stollen, den man besichtigen konnte. Meine Mutter war für sowas meist weniger zu haben, aber ich fand Bergwerke immer toll. Ich hatte wohl eine ziemlich romantische Vorstellung davon, wie die Arbeit unter Tage aussah. Aber ich fühlte mich immer sehr entdeckerisch, wenn es in ein Bergwerk ging und die Lüft immer kühler wurde, je weiter es in die Tiefe ging und keine Geräusche von der Oberfläche nach unten drangen. Irgendwo gibt es auch noch ein Foto von meinem Vater und mir wie wir in der kleinen Bahn sitzen, die uns ins Bergwerk bringen wird, mit Bauhelmen auf dem Kopf und in Regenjacken. Es war wohl ein Kristallbergwerk und den Bergkristall durfte ich mir dann anschließend als Andenken aussuchen. Der Bergkristall soll Klarheit und Energie bringen, was ich schön finde.

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Die Muschelkiste ist das erste Stück, das ich jemals auf einem Flohmarkt gekauft habe.

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Unten drauf steht sogar eine Widmung. Es war wohl mal ein Geschenk für jemandes Kollegin. Ob die Muscheln selbst drauf geklebt wurden, weiß ich nicht. Als ich die Schatulle gekauft habe, war ich wahrscheinlich nicht älter als 15 und mir gefiel die Erinnerung an Strand und Meer und die Struktur durch die vielen verschiedenen Muscheln. Einen richtigen Zweck habe ich der Schatulle nie zugeordnet, aber ich finde sie auch heute noch sehr hübsch.

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Das kleine goldene Portemonnaie habe ich mal von meiner Tante geschenkt bekommen.

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Ich war bei ihr zu Besuch und habe es auf einem Schränkchen liegen sehen. Ich habe eine Bemerkung darüber gemacht, wie hübsch ich es finde. Sie hat mir dann erklärt, sie hätte es für besondere Gelegenheiten gekauft, zum Ausgehen in die Oper oder so. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob meine Tante tatsächlich jemals in der Oper war. Das hat sie sich dann vielleicht auch gedacht, jedenfalls hat sie mir das Ding geschenkt.

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Ich habe es nie benutzt und konnte eigentlich nichts damit anfangen. Aber es ist niedlich und auch nach all den Jahren ist die Farbe immer noch schön golden. Vielleicht ist es wirklich vergoldet, ich habe von sowas leider wenig Ahnung.

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Als Kind habe ich wie viele andere kleine Mädchen ein paar Jahre lang Ballett getanzt. Nachdem ich eine Kinder-Ballettaufführung des Nussknackers von Tschaikowski gesehen hatte, war ich absolut hin und weg und habe mir sehnlichst einen eigenen Nussknacker gewünscht, so einen richtig altmodischen.

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Und dann habe ich diesen zu Weihnachten bekommen und war total glücklich. Hier ist ein Teaser zu einer Aufführung des Nussknackers vom Berliner Staatsballett. https://www.youtube.com/watch?v=C6v0Dq_-wm4 Das Stück ist magisch, ich würde es sehr gerne mal wieder auf der Bühne sehen. Vielleicht ist das auch ein Vorsatz für 2016.

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Nein, es sind keine Liebeskugeln 😀

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Diese chinesischen Qi Gong Kugeln habe ich bekommen, als die Ausstellung der Terrakotta-Armee des ersten chinesischen Kaisers in der Nähe meines Heimatdorfes, in Mannheim nämlich, zu Gast war. Die Verkäuferin erklärte mir damals, dass man üben sollte, die Kugeln in einer Hand umeinander zu bewegen, ohne dass sie sich berühren. Wenn man sie bewegt dann geben sie auch einen leisen Klang von sich. Eine Zeitlang habe ich auch wirklich viel mit den Kugeln geübt. Das Umeinanderbewegen ist keine große Kunst, wenn man den Dreh erstmal raus hat. Sie sollen das Gleichgewicht von Yin und Yang im Körper wiederherstellen und auch die Reflexzonen der Hand stimulieren.

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Ein Kommentar zu „Fünf Dinge

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