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Fünf Dinge – Arbeitslosigkeit

fünfNachdem ich nun seit drei Wochen offiziell arbeitslos bin, habe ich mich langsam an die neue Situation gewöhnt. Ich genieße es im Moment sogar, etwas Zeit für mich zu haben und vor allem Zeit für Dinge, die im Arbeitsalltag zu kurz gekommen sind oder gar nicht möglich waren. So eine kleine Auszeit hat eben auch ihre guten Seiten 🙂 Mit diesen fünf Dingen habe ich mich in den letzten Wochen beschäftigt.

Freunde

Es war richtig schön, mal mehr Zeit für meine Freunde und Kollegen (bzw. nun Ex-Kollegen) zu haben. Ich habe Spaziergänge gemacht, war mit Freundinnen Kaffee trinken, in der Bibliothek, und habe die Wohnung einer Freundin gesittet, weil sie arbeiten musste und die Handwerker im Haus hatte. Für solche Dinge hatte ich lange keine Zeit mehr und es gefällt mir, dass ich wieder mehr für meine Freunde da sein kann, weil ich im Moment mehr Zeit habe.

Ehrenamt

Ich habe schon länger mit dem Gedanken gespielt, mich ehrenamtlich zu engagieren, nur muss man dafür eben auch etwas Zeit aufbringen können. Die habe ich nun zur Verfügung und so war ich kürzlich beim Treffen des Fundraising Teams der Organisation LeseWelten. Es handelt sich dabei um eine Vorlese-Initiative, die Vorlese-Stunden in Krankenhäusern, Kindertagesstätten, Schulen und vielen anderen Einrichtungen organisiert. Das Thema Lesen liegt mir sehr am Herzen, denn ich habe schon als Kind unheimlich gerne vorgelesen bekommen und auch bis heute finde ich Vorlesen etwas ganz Tolles. Die Initiative ist für mich daher etwas, mit dem ich mich gut identifizieren kann und wofür ich gerne meine Zeit einbringen möchte.

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Zufällig habe ich bei Facebook das Angebot von Julika (Name geändert) gesehen. Sie macht gerade eine Ausbildung zum Coach und bietet kostenloses Coaching an, denn zu ihrer Ausbildung gehört eine gewisse Anzahl von Praxisstunden, die sie nachweisen muss. Ich habe mich also bei Julika gemeldet und nach unserem Kennenlernen konnten wir uns beide die Zusammenarbeit gut vorstellen. Julika arbeitet mit dem TalentKompass NRW und ich habe nun gerade angefangen, mich intensiver damit zu beschäftigen. Ich bin sehr gespannt, was ich über mich lernen werde und welche Schlüsse ich daraus für meinen weiteren beruflichen Weg ziehen können werde.

Lesen und Hören

Schon länger möchte ich mich bei der Stadtbibliothek anmelden und das habe ich nun auch getan. Für die Stadtbibliothek Köln und viele andere Bibliotheken gibt es die App Onleihe, mit der man sich eBooks und Hörbücher ausleihen kann. Zwar finde ich die Auswahl nicht hundertprozentig überzeugend, aber es geht schnell und man kann beispielsweise Hörbücher direkt aufs Handy laden, so dass man sie immer dabei hat.

Haushalt

Klingt furchtbar langweilig, aber ja, ich habe auch Hausfrau gespielt. Es bleiben eben so manche Dinge liegen und nun, da ich mehr freie Zeit habe, wird in der Wohnung nach und nach klar Schiff gemacht. Besonderen Spaß hatte ich dabei, meine Essensplanung für die ganze Woche zu machen und den Wocheneinkauf zu erledigen. Was ich so gekocht habe könnt ihr euch hier bei Pinterest anschauen. Bisher hat alles ziemlich gut geschmeckt 🙂

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3 Kommentare zu „Fünf Dinge – Arbeitslosigkeit

  1. Liebe Anna, tolle Dinge machst du da. 🙂 Besonders die Aktion mit dem Lesen gefällt mir sehr gut. Ich finde, dass Lesen so viel mehr bringt als nur das „entziffern“ von Buchstaben, wie z.B. Unterhaltung, Wortschatzerweiterung und Verbesserung des Leseverständnisses. Wenn man Kindern vorliest, dann denke ich, begeistern sich diese auch später dann eher fürs Lesen als ohne. Lesen ist Abenteuer im Kopf und Entspannung vom Alltag, weswegen ich auch fast nur Romane lese. 🙂
    Toll, dass du dich jetzt ehrenamtlich engagierst. 🙂

    Ich wünsche dir noch einen wunderschönen Tag,

    Caroline

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      1. Liebe Anna, leider ist hier in Wien keinerlei Sonne, sondern Sturm, Regen mit ein paar Schneeflocken, sehr ungemütlich und feucht-kalt. Ich wünsche dir viel Spaß beim Vorlesen. Vielleicht mache ich so etwas auch irgendwann mal. Derzeit helfe ich schon das 3. Jahr ehrenamtlich im Lernclub, jetzt ja samt Schreibwerkstatt. Vorlesen würde mir auch große Freude bereiten. Bei der süßen Tochter (3,5 Jahre alt, Namensvetterin von dir :-)) meiner besten Freundin durfte ich schon hin und wieder üben.

        Herzliche Grüße nach Köln aus dem stürmischen Wien,
        Caroline

        Gefällt 1 Person

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