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Einen Monat lang nichts kaufen – #sparmärz

sparmärzEiner meiner Vorsätze für 2016 war es, einen Monat lang nichts zu kaufen. Natürlich nicht gar nichts, denn ich möchte weder verhungern, noch verdursten, und einen eigenen Garten, in dem ich mein Gemüse anbauen könnte, habe ich nicht.

Nein, es geht eher um „Kram“. Hier ein kleiner Modeschmuck, da ein paar süße Post-its oder ein neues Buch. Die Kleinigkeiten des Lebens, die zwar irgendwie dazugehören, andererseits aber auch den (ohnehin nicht üppigen) Platz in meinem WG-Zimmer füllen. Egal, wohin man geht, es gibt immer irgendetwas zu kaufen. Es gibt so viele schöne Dinge, die man haben könnte, die man sich wünscht, aber nicht braucht.

Ich möchte einfach einen Monat lang ganz bewusst nichts kaufen, dass ich nicht wirklich brauche. Keinen Schnickschnack, keine Kleinigkeiten, und vor allem nichts Neues, wofür nicht etwas Altes aufgebraucht wurde.

Außerdem möchte ich den März nutzen, um zu entrümpeln. Ich bin derzeit ohnehin schon recht regelmäßig dabei, auszumisten, weil ich das Gefühl habe, zu viel zu haben oder vielmehr, die Dinge, die ich habe, nicht zu nutzen. Habe nichts in deinem Zuhause, dass du nicht nützlich findest, oder das dir nicht wenigstens schön erscheint. Das ist das Ziel. Ob ich jemals dorthin komme, weiß ich nicht, aber ich möchte zumindest einige erste Schritte gehen.

Falls du dich inspiriert fühlst, mitzumachen, freue ich mich, wenn du es unten in die Kommentare schreibst. Und hier sind die Regeln, die ich mir für den Kauffreien März ausgedacht habe.

  1. Gekauft werden darf nur Notwendiges (was „notwendig“ ist, darf jeder selbst entscheiden. Für mich fallen darunter Lebensmittel und Hygieneartikel des täglichen Bedarfs, die neu gekauft werden müssen). Geschenke sind auch erlaubt, aber nur dann, wenn sie für einen festen Anlass sind.
  2. Keine Vorratskäufe oder Dopplungen. Das bedeutet zum Beispiel, ich darf kein Shampoo kaufen, solange ich noch eine fast volle Flasche Shampoo zuhause habe.
  3. Die Ausgaben werden erfasst. Ich nehme mir vor, meine Ausgaben möglichst genau aufzuschreiben, damit ich am Ende des Monats sehe, wofür ich Geld ausgegeben habe (und natürlich auch, wieviel).
  4. Mindestens zehn Dinge werden ausgemistet. Dabei ist ganz egal, ob es sich um Klamotten, Schuhe, Bücher oder etwas anderes handelt.
  5. Eine Ausnahme ist erlaubt, denn es kann immer sein, dass man am Bahnhof steht, und der Zug über eine Stunde Verspätung hat und man verrückt wird, wenn man sich jetzt nicht eine Zeitschrift kaufen kann. Oder dieses eine Paar Schuhe, dass 70% reduziert und nur noch einmal in deiner Größe da ist.

Ich bin wirklich gespannt, wie ich das so hinkriegen werde. Denn Kaufen macht ja gerade dann besonders viel Spaß, wenn man es eigentlich nicht machen wollte….

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