Psychologie

Ich habe mein erstes Vision Board erstellt

Träume verwirklichen

Zum Thema Visualisieren habe ich ja schon vor einigen Monaten mal was geschrieben und seitdem ist mir auch immer wieder das gute Vision Board begegnet. (Irgendwie reden davon plötzlich alle, oder kommt das nur mir so vor?) Falls du noch nicht weißt, was ich damit meine erkläre ich es kurz. Es finden sich online aber auch zahllose Artikel und Anleitungen dazu, so dass man sich wirklich ausführlich einlesen kann.

Ein Vision Board – man kann auch sagen Zielcollage oder Traumcollage – ist an sich erstmal nur eine Ansammlung von Bildern die danach ausgewählt sind, einem die eigenen Träume zu veranschaulichen. Bilder wirken auf unser Unterbewusstsein am stärksten und diesen Effekt macht man sich mit einem Vision Board zunutze. Indem man sich seine Ziele stetig vor Augen führt, und das ist in diesem Zusammenhang absolut wörtlich gemeint, wird das Unterbewusstsein immer wieder daran erinnert und kann so dazu beitragen, uns in die richtige Richtung zu steuern.

Nehmen wir mal an, du träumst davon einen Porsche zu besitzen und zu fahren, dann würdest du dir ein Bild von einem Porsche auf dein Vision Board kleben, und zwar möglichst eins, das auch emotional etwas in dir auslöst. Nicht irgendein Porsche also, sondern genau der, den du gerne fahren würdest und in einem Setting, das dich anspricht, so wie du dir das Porsche-fahren für dich ausmalst.

Was mich eine ganze Weile davon abgehalten hat mein erstes eigenes Vision Board zu erstellen ist, dass die „gängige“ Methode darin besteht, sich Bilder aus Zeitschriften auszuschneiden. Dafür benötigt man natürlich mehr als zwei, drei Zeitschriften und dann auch einen Rahmen, eine Pinnwand oder etwas in der Art, worauf man die Bilder befestigen kann. Zeitschriften kaufe ich mir kaum und ich fand es nicht so sinnvoll, mir nur für das Vision Board eine große Auswahl davon zum Zerschneiden zu besorgen. Und auch der Bastel-Aspekt von diesem Vorhaben hat mich ehrlich gesagt nicht so sehr angesprochen. Irgendwann kam mir dann die rettende Idee.

Pinterest

Eine grobe Vorstellung davon, was auf meinem Vision Board drauf sein soll hatte ich schon. Das ist natürlich die Voraussetzung dafür, diese Methode auszuprobieren. Wenn du nicht so richtig weißt, was deine Träume und Ziele sind, kann es sich vielleicht lohnen doch erstmal die Zeitschriften Version zu probieren, weil man da einfach intuitiv die Bilder auswählt, die einen spontan ansprechen. Um das Board digital zu erstellen muss man schon eine Idee von den Zielen haben die man darstellen will, damit man die richtigen Schlagwörter für die Suche nutzen kann.

Mir hat es jedenfalls so richtig Spaß gemacht und als ich am Ende mein fertiges Werk durchgescrollt habe, hat es sich wirklich gut angefühlt und ich war voller Vorfreude auf meine Träume. Das fand ich einen sehr schönen Effekt.

Leider gibt es bei meiner schönen Pinterest Methode auch einen Nachteil. So ein Vision Board ist nämlich eigentlich dazu gedacht, seine Träume und/oder Ziele regelmäßig, am besten täglich, vor Augen zu haben. Das heißt, man hängt es sich irgendwo auf, wo man es oft sieht, also im Flur, über dem Schreibtisch oder neben dem Badezimmerspiegel. Das kann ich mit meinem Pinterest Board nicht machen. Vielleicht werde ich aber noch eine Collage aus meinen Bildern erstellen und diese auf meinem PC als Hintergrund festlegen. So habe ich das Board dann auch täglich vor mir. Im Moment sehe ich es mir aber immerhin regelmäßig online an.

Am wichtigsten ist in jedem Fall, dass dir selbst das Ergebnis gefällt und in dir positive Gefühle hervorruft, dass du Hoffnung und Vorfreude empfindest, wenn du es dir anschaust. Schließlich soll es dich motivieren und unterstützen. Ich mag zum Beispiel einfach gerne Worte (wer hätte das gedacht, schließlich blogge ich ja hier…) und deshalb habe ich mir auch einige Sprüche auf das Board gepinnt, die mich spontan angesprochen haben. Einfach als kleine Reminder.

Wie ich eingangs schon geschrieben habe gibt es sehr viele Posts zu dem Thema online, viele Vorlagen und viele Anleitungen. Man kann schon eine kleine Wissenschaft draus machen und bestimmt kann das auch sehr hilfreich sein, wenn man noch keine richtige Idee von seinem Vision Board hat. Meins habe ich relativ spontan zusammengepinnt und finde es so wie es ist richtig gut und motivierend. Es gibt kein Richtig oder Falsch dabei. Es soll sich gut anfühlen und Spaß bringen, egal ob du nun eine halbe Stunde damit verbringst oder drei Tage.

Übrigens – Achtung Werbung – mehr Inspiration von mir zum Thema Vision Board und zu vielen anderen Themen gibt es jetzt auch auf Instagram.

Ein Kommentar zu „Ich habe mein erstes Vision Board erstellt

  1. Hallo liebe Anna,
    Vison Boards sind eine tolle Sache zur Visualisierung. Ich habe selbst auch eins und bin ein sehr großer Fan davon 🙂 Ich habe dafür ein kleines Whiteboard neben meinem Schreibtisch aufgehangen. Das macht sich dafür prima.
    Liebe Grüße
    Nicole

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