Psychologie

Brief an eine Gegenspielerin

Ein Brief

Sehr geehrte Frau Rose, liebe Magnolie,

Ich entscheide mich, meinen Ärger und Frust gegen dich loszulassen. Weil ich dir die Aufmerksamkeit und Energie nicht mehr länger schenken möchte. Sie gehört dir nicht, sie gehört und mir und ich nehme sie hiermit zurück.

Ich möchte dir danken, dass du mir eine neue Erfahrung in meinem Leben ermöglicht hast, eine Herausforderung mit der ich mich noch nie zuvor konfrontiert sah. Danke, dass du mich dazu bringst für mich einzustehen. Meinen Gerechtigkeitssinn auch auf mich selbst auszuweiten. Danke, dass du mir zeigst wann ich selbst nicht hinter mir stehe und mir nicht genug den Rücken stärke. Danke, dass du mir die Gelegenheit gibst meine Grenzen zu verschieben und Widerstände aufzugeben.

Ich möchte dich dafür preisen, dass du an deinen Überzeugungen festhältst. Dass du konsequent bist, auch wenn es unangenehm ist. Ich preise deine Entschlossenheit und deine Vehemenz. Ich preise deine Begeisterung für deine vergangenen Erfahrungen und das Gute, das du in ihnen siehst.

Ich erkenne, dass dein Handeln geprägt ist von dem inneren Bewusstsein, das Richtige zu tun. Ich erkenne, dass du schon viele Höhen und Tiefen gemeistert hast. Ich erkenne, dass du aus allem was dir in deinem Leben widerfahren ist – sicher waren dabei auch viele Ungerechtigkeiten – deine Schlüsse gezogen hast, so wie wir alle unsere Lebenserfahrung als unsere eigene Richtschnur nutzen.

Ich wünsche dir Frieden.

Deine Anna

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