Psychologie

Positive Einstellung my ass

Es ist sehr kraftvoll seine Gedanken zu hinterfragen. Sich damit auseinanderzusetzen warum man eigentlich glaubt, etwas nicht bekommen zu können, nicht verdient zu haben. Eine positive Einstellung hat noch niemandem geschadet und man hat es natürlich oft in der Hand, wie viel Raum man einem Ärgernis im eigenen Leben einräumen möchte. All das ist richtig und für mich wahr. Aber. Psychische Erkrankungen sind keine Einstellungssache. Traumata sind keine Einstellungssache. Gewalterfahrungen sind keine Einstellungssache. Diesen Dingen begegnet man nicht mit einem Vision Board und einem Wandtattoo.

Psychologie

Brief an eine Gegenspielerin

Ich schreibe heute einen Brief an eine Person, die ich nicht mag, mit der ich einen Konflikt habe. In der Absicht, den Konflikt damit loszulassen und mich bei der Person für all das zu bedanken, das ich von ihr lernen durfte.

Psychologie

Wessen Angst ist das eigentlich?

Irgendwann wurde mir klar: es war nie wirklich meine eigene Angst, die aus meinem Inneren kam. Es war eine erlernte Angst, die mir in meiner Familie vorgelebt wurde. Diese Erkenntnis war erstmal sehr verwirrend, es ist schon ein komisches Gefühl zu wissen, dass man sich jahrelang vor etwas gefürchtet hat und das nur, weil Andere einem das beigebracht haben. Und das nicht einmal mit Absicht, sondern einfach durch Projektion, durch ihre Reaktionen in Gegenwart von Hunden, letztlich eben durch ihre eigene Angst.

Psychologie

Was ich weiß

Das Wissen im Inneren Alles scheint anders, nichts ist mehr wie es war. In solchen Zeiten ist es leicht sich verloren zu fühlen. Als könnte man sich auf nichts mehr verlassen. Als hätte man keine Ahnung mehr, wo eigentlich oben und unten ist und was dazwischen gehört. Deshalb habe ich diese Woche darüber nachgedacht, was…… Weiterlesen Was ich weiß

Psychologie

Ich habe mein erstes Vision Board erstellt

Ein Vision Board – man kann auch sagen Zielcollage oder Traumcollage – ist an sich erstmal nur eine Ansammlung von Bildern, die danach ausgewählt sind, einem selbst die eigenen Träume zu veranschaulichen. Nehmen wir mal an, du träumst davon einen Porsche zu besitzen und zu fahren, dann würdest du dir ein Bild von einem Porsche auf dein Vision Board kleben, und zwar möglichst eins, das auch emotional etwas in dir auslöst.

Psychologie

Zwei Fragen an meine Mutter

Die Aufgabe lautete: Wenn du kannst frage deine Mutter, was in ihrem Leben ihre größte Enttäuschung war, und was ihre größte noch unerfüllte Hoffnung oder ihr Wunsch ist. Ich weiß nicht, wie es bei euch aussieht, aber ich bespreche diese Art von Themen normalerweise nicht mit meiner Mutter.

Psychologie

Tu das, was du hasst

Ständig hören wir, wir sollen „Tun, was wir lieben“, „unserem Herzen folgen“, „den Traum leben!“. Dein Herz weiß, was du dir wünschst, du musst ihm nur zuhören. Vertrau auf dein Bauchgefühl. Folge deiner Intuition. Lass dich von deiner inneren Stimme leiten. – Tja. Aber was, wenn die innere Stimme viel, viel, viel lauter über das spricht, was sie nicht will?

Leben · Psychologie

Was fühlst du gerade?

Gerade jetzt kommen glaube ich viele Ängste hoch und es tut uns allen gut, darüber reden zu können. Für mich war und ist es immer erleichternd zu wissen, dass ich mich jemandem anvertrauen kann, aber auch, dass ich nicht alleine damit bin, mir Gedanken zu machen. Etwas auszusprechen bedeutet auch immer, es selbst einmal laut zu hören und manchmal hilft das schon sehr dabei, es wieder ins rechte Licht zu rücken.

Psychologie

Hinzufügen und Weglassen

Nun ist Fantasie ja per se nichts Schlechtes, im Gegenteil. Sie kann unglaublich hilfreich sein. Es gibt ja diesen schönen Spruch wenn du es träumen kannst, dann kann es auch geschehen. Das heißt, dass die Vorstellungskraft helfen kann, Träume wahr werden zu lassen, indem man sie sich immer wieder vergegenwärtigt und sie einem somit präsent bleiben.

Psychologie

Aber dafür mach ich doch keine Therapie

Wichtig für die Entscheidung, ob es an der Zeit ist sich Hilfe zu suchen ist nicht, wie nachvollziehbar ein Problem vielleicht von außen wirken mag. Das einzige was zählt ist, wie sehr jemand selbst darunter leidet. Wie stark es den Alltag beeinflusst, die Aktivitäten die du dir zutraust zum Beispiel, die Entscheidungen die du triffst.